Endlich………….

Endlich………….

2020-05-04 Aus Von HansUwe1958

Unsere Tiere und wir freuen uns, dass wir endlich wieder Besucher in unsere Kleine Arche Wahlstedt rein lassen dürfen.

Das weiße Pfauenpärchen begrüßt sie gleich in der Anlage.

Als standorttreue Vögel werden die ursprünglich in Indien und Sri Lanka beheimateten Pfauen heute weltweit als Haustiere gehalten. Pfauen sind polygame Vögel. Sie leben in kleineren Familienverbänden, die aus einem Hahn und mehreren Hennen bestehen.


Der weiße Pfau ist die erste Sonderfarbe, die (wie alle anderen Sonderfarben auch) auf natürliche Weise entstanden ist. Seit dem frühen 18.Jahrhundert wird der weiße Pfau nun mittlerweile schon gezüchtet.
Hierbei handelt es sich NICHT um einen Albino – klar erkennbar daran, daß die Augen dunkel sind und nicht rot!

Trotz ihrer Größe und des langen Schwanzes können auch männliche Pfauen fliegen, jedoch weder weit noch hoch. Bei Gefahr erheben sie sich in die Luft, flüchten ins Gebüsch oder suchen auf einem Baum Schutz. Auf Bäumen verbringen sie auch die Nacht, um vor Raubtieren geschützt zu sein.

 Die Fortpflanzungszeit ist regions- und wetterbedingt April bis August. In dieser Zeit schart jeder Hahn drei bis fünf Hennen um sich. Der Pfauenhahn wählt dann ein Territorium aus, das er besetzt und gegen andere Hähne verteidigt. Während der ausgiebigen Balz schlägt der männliche Pfau sein Rad und präsentiert seinen prächtigen Federfächer. Dabei lässt er wiederholt seine Federn erzittern, die ein lautes Raschelgeräusch erzeugen. Er kehrt der Henne mehrmals den Rücken zu, sobald sie sich ihm nähert. Dieses eigenartige Verhalten wiederholt sich solange, bis sich die Henne vor dem Hahn niederlegt und er sie in hühnermanier begattet

Unmittelbar nach der Paarung gehen die Hennen ihrem Brutgeschäft nach und suchen einen geeigneten Platz, um ihre Eier abzulegen. Sie bauen ihr Nest im dichtem Unterholz. Ein Gelege besteht gewöhnlich aus 4–6, maximal 8 Eiern. Die Eier des Pfaus sind hellweiß bis zartgelblich. Die Hennen bebrüten die Eier für eine Dauer von ca. 28–30 Tagen. Das Gelege wird nur zur Nahrungsaufnahme und zum Trinken verlassen. Die geschlüpften Küken wachsen langsam und halten sich vorzugsweise unter dem Schwanz der Mutter auf.

Die volle volle Länge der Schleppe wird erst im Alter von sechs Jahren erreicht wird. Nach 2–3 Jahren erreichen sie ihre Geschlechtsreife.

Der Pfau als Symbol von Schönheit, Reichtum, Königlichkeit, Stolz, Liebe und Leidenschaft, aber auch von Unsterblichkeit, Arroganz und Eitelkeit, nimmt seit jeher eine besondere Stellung im Tierreich ein.

Pfauen fressen Blüten, Früchte, Samen, Insekten und kleine Wirbeltiere.